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Schlagwort: Tipps

Camping in Portugal – Unsere Erfahrungen nach 5 Wochen mit dem eigenen Camper

Camping in Portugal stand schon lange ganz oben auf unserer Wunschliste. In den letzten Jahren waren wir bereits mehrmals mit dem Flugzeug, Mietauto oder Mietcamper unterwegs. Doch einmal mit unserem eigenen Camper bis nach Portugal zu fahren, war immer ein Traum. Die lange Anreise und die Schulferien hielten uns bisher davon ab.

Diesen Sommer hatten wir endlich fünf Wochen Zeit. Also packten wir unseren Camper, unsere Tochter Juna und unseren Hund Mocca und machten uns auf den Weg Richtung Süden.

Heute können wir sagen: Der Traum hat sich mehr als erfüllt. Und wir sind uns jetzt schon sicher, dass wir auch nächstes Jahr die rund 20-stündige Fahrt wieder auf uns nehmen werden.

Unser Start an der französischen Atlantikküste

Unsere Reise begann in Lacanau an der französischen Atlantikküste. Tragischerweise ist die Region heute von grossen Waldbränden betroffen. Als wir Mitte Juni dort ankamen, konnten wir die Gegend jedoch noch unbeschwert geniessen.

Halbleere Campingplätze, kilometerlange Sandstrände und perfekte Wellen sorgten für einen entspannten Start in die Ferien. Lediglich die Temperaturen von bis zu 43 Grad machten uns etwas zu schaffen.

Natürlich durfte auch ein Abstecher nach Hossegor nicht fehlen. Neben einigen Surf Sessions gehört ein Besuch der Surf Outlets dazu.

Ein kleiner Tipp für alle, die ebenfalls Richtung Portugal unterwegs sind: Der Wohnmobilstellplatz in Capbreton hat uns sehr positiv überrascht. Er ist einfach ausgestattet, liegt aber direkt hinter den Dünen und bietet Toiletten sowie Aussenduschen. Selbst auf unserer Rückreise Mitte Juli fanden wir dort problemlos noch einen Platz.

Camping in Portugal – endlich angekommen

Nach einem Zwischenstopp in Salamanca führte uns unsere Route über Sevilla schliesslich Ende Juni nach Olhão in Portugal.

Dieses Gefühl, endlich wieder die portugiesische Grenze zu überqueren, lässt sich kaum beschreiben.

Eines möchten wir bereits vorwegnehmen: Während unserer gesamten Reise haben wir keinen einzigen Campingplatz reserviert.

Genau diese Freiheit macht Camping in Portugal für uns so besonders. Wir entschieden jeden Morgen neu, worauf wir Lust hatten. Wollen wir bleiben? Weiterfahren? Einen Strandtag einlegen oder lieber in ein kleines Café sitzen? Alles war möglich. Und obwohl Sommerferien waren, fanden wir immer problemlos einen Stellplatz oder Campingplatz.

Die Algarve – schön, aber nicht ganz unser Tempo

Unsere ersten Tage verbrachten wir rund um Olhão, Faro und Lagos.

Die Landschaft ist wunderschön, allerdings war es uns dort bereits Ende Juni etwas zu touristisch. Auch Strände, an denen Hunde erlaubt oder zumindest toleriert werden, fanden wir deutlich schwieriger als erwartet.

Deshalb zog es uns schon bald weiter Richtung Westen.

Sagres – genau unser Vibe

Mit Sagres begann für uns der Teil Portugals, den wir besonders lieben.

Obwohl der Ort ebenfalls zur Algarve gehört, fühlt er sich komplett anders an. Weniger touristisch, rauer und entspannter. Wir vergleichen Sagres oft mit Exmouth in Australien – ebenfalls ein Ort mitten im Nirgendwo, der genau deshalb seinen ganz eigenen Charme hat.

Hier fanden wir wunderschöne Strände, an denen Mocca willkommen war. Wir gingen surfen, tranken Kaffee in kleinen Cafés und genossen einfach das Leben.

Ohne Programm. Ohne Zeitdruck.

Genau deshalb reisen wir.

Entlang der Westküste

Von Sagres aus fuhren wir gemütlich Richtung Norden.

Aljezur, Monte Clérigo und Porto Covo gehören für uns zu den schönsten Orten Portugals. Traumhafte Strände, gutes Essen, entspannte Menschen und genau die Atmosphäre, die wir suchen.

Dabei wurde uns einmal mehr bewusst: Wir brauchen keine luxuriösen Campingplätze. Für uns sind sie in erster Linie ein Ort zum Schlafen. Den grössten Teil des Tages verbringen wir ohnehin draussen – am Strand, im Wasser, im Café oder unterwegs.

Deshalb spielt es für uns kaum eine Rolle, ob ein Campingplatz fünf Sterne hat oder einfach nur sauber und ruhig ist.

Ericeira – unser Happy Place

Und dann kam Ericeira.

Eigentlich wollten wir drei Nächte bleiben.

Dann wurden daraus fünf.

Am Ende waren wir ganze sieben Tage dort.

Für uns ist Ericeira längst mehr als nur ein Ferienort. Es fühlt sich fast wie eine zweite Heimat an. Ich scherze manchmal, dass ich in einem früheren Leben wohl irgendwie hierher gehört habe.

Der Campingplatz ist einfach, bietet aber Meerblick und liegt nur wenige Gehminuten vom Städtchen entfernt. Juna war fast täglich mit dem Skateboard im Skatepark von Boardriders unterwegs, wir stöberten durch Surfshops, sassen in kleinen Cafés und lernten viele Familien kennen, die – genau wie wir – mit ihren Vans aus der Schweiz, Deutschland oder Österreich nach Portugal gereist waren.

Wir hätten problemlos noch eine weitere Woche bleiben können.

Irgendwann führte der Weg aber zurück Richtung Spanien, Frankreich und schliesslich in die Schweiz.

Unser Fazit zum Camping in Portugal

Würden wir wieder mit dem Camper nach Portugal fahren?
Ohne zu zögern.

Nicht, weil dort die luxuriösesten Campingplätze Europas auf uns warten. Ganz im Gegenteil. Viele Plätze sind einfach – und genau das gefällt uns. Man verbringt ohnehin die meiste Zeit draussen.

Was Portugal für uns so besonders macht, ist die Freiheit.

Leere Strände. Freundliche Menschen. Gutes Essen. Die Möglichkeit, morgens spontan zu entscheiden, wohin die Reise weitergeht. Keine Reservationen, keine fixen Pläne und trotzdem fast immer problemlos einen Stellplatz zu finden.

Auch mit Hund war Camping in Portugal für uns sehr unkompliziert. Abseits der grossen Touristenorte fanden wir viele hundefreundliche Strände und wurden in Restaurants und sogar in einigen Geschäften herzlich empfangen.

Für uns steht deshalb schon heute fest: Portugal wird uns auch in Zukunft immer wiedersehen.

Unsere Portugal-Route auf einen Blick

Reisedauer: 5 Wochen

Reisezeit: Mitte Juni bis Ende Juli 2026

Gefahrene Strecke: ca. 5000 km

Mit dabei: 2 Erwachsene, 1 Kind (8), 1 Hund

Campingplätze reserviert: keine

Unser persönliches Highlight: Ericeira

Unsere besuchten Campingplätze in Portugal (alle nicht vorreserviert im Juni/Juli)

Camping Mais in Olhão
Sehr einfacher Campingplatz mit praktisch nur PortugiesInnen und SpanierInnen und extrem vielen Festinstallierten. Irgendwie fanden wir die Atmosphäre aber noch witzig und das Essen im Campingrestaurant ist richtig urchig, aber gut. Es hat sogar einen Pool. Den Platz durften wir selber aussuchen.

Turiscampo in Lagos
Diesen Campingplatz haben wir für unsere Tochter besucht. Ein klassischer Yelloh! Campingplatz mit Pool, Supermarkt und sogar Kinderclub. Super gepflegt, super nette Leute. Aber halt klassisch. Der Stellplatz wurde uns zugewiesen. Von dort gelangt man mit dem öffentlichen Bus oder Uber ins Städtchen oder an den Strand.

Orbitur Camping Sagres
Anscheinend ziemlich schlecht bewertet; wir haben ihn aber geliebt! Super einfach, aber dadurch extrem relaxed. Den Stellplatz darf man sich selbst aussuchen und wir wählten einen am Rand mit freiem Aussicht auf die Wildnis. Der Camping ist etwas abseits; wir haben jeweils den Van genommen um ins Dorf oder an den Strand zu gelangen. Würde aber auch mit Bikes gehen. Mit schönem Restaurant und Minimarket.

Camping Serrao in Aljezur
Auch hier durften wir den Platz selbst auswählen und es gibt auch keine Parzellen. Wir fanden den Platz ganz sympathisch. Sehr viele Einheimische, alles sehr einfach, aber sauber. Inkl. Pool und Restaurant (hatten wir aber nicht genutzt).

Camping Costa do Vizir in Porto Covo
Auch den hatten wir spontan angefahren und konnten den Platz auswählen. Ein eher wieder klassischer Campingplatz mit Parzellen, Pool, Restaurant, Supermarket etc. Wir hatten das Gefühl, dass dort viele wirklich länger Ferien machen. Es war nicht ganz unser Style, aber absolut sauber und wohl mal neu renoviert. Für Portugal wohl eher ein luxuriöserer Camping. Wir fuhren jeweils mit dem Skateboard ins Dorf.

Ericeira Camping
Hier haben wir die längste Zeit verbracht. Den Stellplatz hatten wir uns selbst ausgesucht, nachdem wir gesehen hatten, dass ganz viel frei ist. Wir hatten dann eine tolle Einbuchtung mit Meerblick. Der Platz ist sehr einfach ohne Infrastruktur, resp. nur mit Sanitäranlagen, welche nicht immer ganz den Schweizer Ansprüchen genügten. Das hat aber unserer Begeisterung und dem Happyness Faktor keinen Abbruch getan ;-)
In etwa 15-20 Minuten ist man zu Fuss im Dorf.

In Portugal ist es aber nach wie vor an vielen Orten möglich, nicht auf klassischen Campingplätzen zu übernachten. Viele Dörfer stellen Parkplätze (meist sogar kostenfrei) für Camper zur Verfügung und in der Nähe von gewissen Stränden ist das Übernachten immer noch erlaubt. Einfach auf die Schilder schauen!

Nicole, Co-CEO und Marketing-Verantwortliche

Campingplätze voll? Unsere besten Tipps für spontane Camperferien im Sommer

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und überall hört man dasselbe:

„Da ist sowieso alles ausgebucht.“
„Ohne Monate Planung findest du keinen Campingplatz mehr.“
„In der Hochsaison spontan los? Viel Glück.“

Ganz ehrlich?

Wir erleben das oft anders.

Natürlich ist in den Sommerferien mehr los. Aber gerade mit einem kompakten Camper ist oft viel mehr möglich, als viele denken.

Vielleicht liegt das daran, dass wir unterwegs weniger klassische Camper als vielmehr Reisende sind.

Wir lieben genau dieses Gefühl, morgens noch nicht ganz genau zu wissen, wo wir am Abend stehen werden.

Nicht, weil Chaos toll ist. Sondern weil genau dort oft die schönsten Erinnerungen entstehen.

Ein spontaner Halt am Meer. Eine kleine Gelateria irgendwo im Dorf. Ein Campingplatz, den man nie geplant hatte – und der sich plötzlich als Volltreffer herausstellt.

Gerade vor den Sommerferien möchten wir deshalb unsere wichtigsten Learnings teilen.

1. Denkt in Regionen statt in Campingplätzen

Unser wichtigster Tipp:

Versteift euch nicht auf den einen perfekten Campingplatz.

Gerade in der Hochsaison macht euch das oft unnötig unflexibel.

Wir planen eher so:

Nicht:

„Wir müssen genau auf diesen Platz.“

Sondern:

„Wir möchten Richtung Tessin.“
Oder:
„Wir möchten ans Meer in Kroatien.“

So bleiben plötzlich ganz viele Möglichkeiten offen.

2. Ein kompakter Camper macht spontanes Reisen einfacher

Ein kleiner Camper hat für spontane Reisen einen riesigen Vorteil:

Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, könnt ihr einfach weiterziehen.

Genau das haben wir an Pfingsten erlebt.

Unser erster Campingplatz im Tessin war eigentlich völlig okay. Nicht schlecht, nicht überfüllt – aber der Vibe hat für uns einfach nicht gepasst.

Und genau da lieben wir die Freiheit eines kompakten Campers.

Statt zu bleiben, haben wir spontan nochmals gesucht – und tatsächlich kurzfristig noch einen anderen Platz gefunden.

Am Ende war genau das die richtige Entscheidung.

Manchmal darf man einfach auf sein Gefühl hören.

3. Nicht immer die bekanntesten Plätze wählen

Unsere schönsten Erinnerungen sind selten auf den grossen, bekannten Campingplätzen entstanden.

Ein gutes Beispiel: unsere Kroatien Reise letzten Sommer.

Viele fahren auf die bekannten Inseln oder grossen Ferienanlagen.

Wir haben stattdessen spontan kleinere Campingplätze direkt am Meer auf dem Festland entdeckt.

Klein. Persönlich. Direkt am Wasser.

Und ehrlich? Genau dort hatten wir die schönsten Momente.

Manchmal lohnt es sich, bewusst etwas abseits der offensichtlichen Orte zu schauen.

4. Die schönsten Erlebnisse passieren oft unterwegs

Für uns ist der Campingplatz selten das eigentliche Ziel.

Der Camper ist eher unsere Basis für Erlebnisse.

Ein spontaner Kaffee mit Aussicht. Eine kleine Strandbar. Ein Dorf, das man eigentlich nur kurz anschauen wollte. Ein Spielplatz, den man zufällig entdeckt.

Die besten Erinnerungen entstehen oft zwischen zwei Destinationen.

Nicht dort, wo alles perfekt geplant war.

5. Nicht immer auf die Horrormeldungen hören

Vor Feiertagen und Sommerferien hört man gefühlt nur:

Stau. Chaos. Voll.

Und ja – natürlich hat es Verkehr.

Aber ehrlich gesagt: Unsere Erfahrung ist oft deutlich entspannter als die Schlagzeilen.

Was uns hilft:

  • bewusst früh oder später losfahren
  • klassische Hauptreisezeiten meiden
  • alternative Routen prüfen
  • flexibel bleiben

Gerade abseits der Hauptachsen entdeckt man oft sogar die schöneren Orte.

6. Diese Apps helfen uns unterwegs

Wir planen heute deutlich spontaner als früher.

Unsere kleinen Helfer:

Google Maps
Für spontane Restaurants, Zwischenstopps, Sehenswürdigkeiten oder Campingplätze.

Park4Night
Mega praktisch, um kleinere Plätze oder spontane Möglichkeiten zu entdecken.

ChatGPT
Zum Beispiel für Fragen wie:

„Schöne familienfreundliche Campingplätze in Kroatien“
„Geheimtipps unterwegs Richtung Tessin“
„Schöne Zwischenstopps auf dieser Route“

Gerade spontan unterwegs ist das oft überraschend hilfreich.

7. Nicht Perfektion suchen – sondern Erlebnisse

Ein grosses Learning von uns:

Nicht jeder Platz muss perfekt sein.

Manchmal reicht:

  • eine schöne Aussicht
  • eine gute Pizza um die Ecke
  • das Meer direkt vor der Tür
  • nette Menschen
  • ein Ort, der sich einfach richtig anfühlt

Die schönsten Erinnerungen entstehen selten dort, wo alles perfekt geplant war.

Unser wichtigster Tipp für die Sommerferien?

Einfach losfahren.

Natürlich hilft eine grobe Idee.

Aber manchmal lohnt es sich, nicht alles bis ins kleinste Detail zu planen.

Denn vielleicht entdeckt ihr genau unterwegs den Ort, den ihr nie gesucht – aber sofort geliebt habt.

Und vielleicht merkt ihr dann dasselbe wie wir:

Mit einem kompakten Camper wird man manchmal weniger Camper – und viel mehr Reisender.

FAQ: Spontan campen im Sommer

Kann man in den Sommerferien spontan campen?

Ja – unsere Erfahrung zeigt: Gerade mit einem kompakten Camper ist oft mehr möglich als gedacht. Wer flexibel bleibt, findet häufig auch kurzfristig schöne Plätze.

Wie findet man spontan Campingplätze?

Wir nutzen vor allem Google Maps, Park4Night und teilweise ChatGPT für Ideen unterwegs.

Funktioniert spontanes Campen auch in Kroatien?

Unsere Erfahrung: Ja. Gerade kleinere Campingplätze auf dem Festland haben uns oft positiv überrascht.

Ist ein kleiner Camper besser für spontane Reisen?

Aus unserer Sicht: Ja. Ein kompakter Camper macht spontanes Reisen einfacher, weil man flexibel bleibt und spontan weiterziehen kann.

Warum sich Ferien im Camper nach Zuhause anfühlen

Eine Ferienentscheidung, die mehr ausgelöst hat als erwartet

Diesen Winter stand ich vor einer ungewohnten Situation. Wir hatten gerade keinen eigenen fertigen Camper zur Verfügung und gleichzeitig Ferienzeit. Also stellte sich ganz pragmatisch die Frage, wie wir unsere Ferien verbringen wollten.

Viele Menschen schwärmen von Ferienwohnungen. Mehr Platz, eine eigene Küche, eigenständig, gut planbar. Das klingt logisch und vernünftig. Also entschieden wir uns bewusst für diese Variante.

Wenn alles stimmt – aber sich trotzdem nicht richtig anfühlt

Die Wohnung war grundsätzlich schön. Gut gelegen, funktional eingerichtet, sauber und praktisch. Alles da, was man braucht. Und trotzdem stellte sich dieses Gefühl von Ankommen bei mir nicht wirklich ein.

Es waren keine grossen Mängel, sondern viele kleine Details. In der Küche fehlten Gewürze, die Pfannen waren andere, die Schränke fremd. Alles korrekt, aber nichts wirklich unseres.

Eine Ferienwohnung bleibt, auch wenn sie noch so gut ist, immer ein Ort auf Zeit. Du lebst für ein paar Tage im Alltag von jemand anderem. Du passt dich an, richtest dich ein, arrangierst dich. Es funktioniert – aber es fühlt sich nicht nach Zuhause an.

Was Zuhause für mich wirklich bedeutet

Dabei musste ich an einen Satz denken, den ein ehemaliger Chef einmal zu mir gesagt hatte:
Auswärts soll es mindestens genau so schön sein wie zuhause.

Und genau da wurde mir klar, warum sich diese Ferien anders angefühlt haben.

Zuhause bedeutet für mich nicht möglichst viel Platz oder möglichst viel Ausstattung. Zuhause bedeutet Vertrautheit. Und ja, auch Komfort. Aber bewusst gewählter Komfort.

Unsere eigene Wohnung zuhause ist schöner. Und unser Camper auch. Nicht, weil dort alles perfekt ist, sondern weil alles stimmt. Gute Materialien. Durchdachte Abläufe. Dinge, die wir wirklich brauchen und gerne benutzen. Kein Überfluss, sondern Qualität.

Komfort neu gedacht – weniger Platz, aber mehr Stimmigkeit

Im Camper ist weniger Platz als in einer Ferienwohnung. Aber nicht weniger Komfort. Im Gegenteil. Der Komfort ist konzentrierter. Alles hat seinen Platz. Ich weiss, wo was liegt. Ich kenne die Abläufe, die Geräusche, die kleinen Rituale.

Der erste Kaffee am Morgen.
Das Zusammenräumen am Abend.
Das Gefühl von Ankommen – egal, wo ich stehe.

Viele Ferienwohnungen sind neutral eingerichtet, damit sie möglichst vielen gefallen. Funktional, praktisch, austauschbar. Ein Camper als Zuhause ist anders. Er ist nicht für alle gemacht. Sondern für die Person, die darin unterwegs ist.

Flexibel Ferien machen – statt ein Jahr im Voraus festlegen

Ein weiterer Punkt, der für mich immer wichtiger wird, ist die Freiheit bei der Planung. Eine Ferienwohnung bucht man oft Monate im Voraus. Du legst dich früh fest. Auf einen Ort. Auf ein Datum. Und hoffst dann, dass Wetter und Bedingungen passen.

Dieses Mal war genau das nicht der Fall. Die Unterkunft war lange im Voraus gebucht, das Wetter dann aber eher grau und wenig einladend. Kaum Spielraum, um spontan zu reagieren oder den Ort zu wechseln.

Mit einem Camper ist das anders. Du entscheidest später. Du schaust zuerst auf das Wetter. Hat es Schnee? Ist es sonnig? Regnet es? Und passt deine Route entsprechend an. Du bleibst länger, wenn es schön ist, oder fährst weiter, wenn es sich nicht stimmig anfühlt.

Diese Freiheit, sich nicht festlegen zu müssen, ist für mich ein zentraler Teil von Erholung.

Ferien im Camper – eine bewusste Entscheidung

Ferien in einer Unterkunft können gut passen, wenn du gerne früh planst, dich bewusst festlegst und dich schnell auf neue Umgebungen einstellst.

Ferien im Camper fühlen sich besonders dann richtig an, wenn dir Vertrautheit wichtig ist, wenn du Wert auf Komfort und Ästhetik legst, wenn Qualität wichtiger ist als Quantität und wenn du deine Ferien flexibel gestalten möchtest – auch abhängig vom Wetter und von deiner Stimmung.

Zuhause ist kein Ort, den man bucht

Diese Ferien haben mir wieder sehr klar gezeigt, dass Zuhause kein Ort ist, den man reserviert. Zuhause ist ein Gefühl. Und für mich fühlt sich dieses Gefühl unterwegs auf vier Rädern am stimmigsten an.

Nicht als Kompromiss.
Sondern als bewusst gewählte Form von Komfort, Freiheit und Luxus.

Nicole, Co-CEO und Marketing-Verantwortliche

Elektrocamper

Elektrocamper – macht das Sinn?

Vorteile, Nachteile und unsere ehrliche Einschätzung

Elektromobilität ist in aller Munde – und auch in der Camper-Welt kommt das Thema immer mehr auf. Doch lohnt sich ein Elektrocamper wirklich? Oder ist die Technologie noch nicht so weit, dass sie sich für lange Reisen eignet?
Wir beschäftigen uns laufend mit diesem Thema und teilen hier unsere ehrliche Einschätzung aus Sicht einer Camper-Werkstatt, die täglich mit echten Reisenden spricht.

Warum Elektrocamper im Trend sind

Der Wunsch nach nachhaltigerem Reisen wächst. Immer mehr Menschen möchten umweltbewusster unterwegs sein – auch im Van. Hersteller wie VW und Ford reagieren darauf und bringen neue Modelle mit Elektro- oder Hybridantrieb auf den Markt.

So gibt es zum Beispiel den neuen VW Caravelle und den Ford Tourneo Custom neu auch in einer vollelektrischen Variante. Auf dieser Basis werden wir bei Two Stories in Zusammenarbeit mit VANING in Zukunft ebenfalls passende Ausbaukonzepte erarbeiten.

Die Vorteile eines Elektrocamper

  • Leises, entspanntes Fahrgefühl
  • Kein CO₂-Ausstoss beim Fahren
  • Weniger Wartungsaufwand (z. B. keine Ölwechsel)
  • Ideal für kürzere Reisen und Wochenendausflüge
  • Besonders effizient im Stadtverkehr und auf Landstrassen

Wer hauptsächlich in der Schweiz unterwegs ist, gerne auf Campingplätzen mit Stromanschluss steht und keine extrem langen Strecken fährt, für den kann ein Elektrocamper durchaus Sinn machen.

Die Nachteile – und warum wir (noch) etwas skeptisch sind

So spannend das Thema ist – aktuell hat die Elektromobilität im Campingbereich noch einige Grenzen:

  • Reichweite: meist 250 – 350 km, je nach Modell und Fahrweise
  • Ladezeiten: unterwegs oft mehrere Stunden
  • Ladenetz: besonders im Ausland und auf Campingplätzen noch nicht flächendeckend
  • Gewicht: Batterien verringern die mögliche Zuladung
  • Preis: Anschaffungskosten sind höher

Gerade wer gerne längere Roadtrips nach Südfrankreich, Kroatien oder Skandinavien unternimmt, stösst mit einem Elektrocamper schnell an Grenzen. Noch.

Hybrid-Camper – eine interessante Zwischenlösung

Ein Hybridfahrzeug kann eine gute Brücke zwischen beiden Welten sein.
Der neue Ford Tourneo Custom Plug-in-Hybrid etwa kombiniert einen Elektroantrieb für den Alltag mit einem effizienten Verbrennungsmotor für längere Strecken.

So kannst du im Alltag fast lautlos und emissionsarm fahren – und hast trotzdem genug Reichweite für deine Ferienreise ans Meer.

Unser Fazit bei Two Stories

Wir finden: Elektrocamper sind ein spannender Schritt in die Zukunft – aber aktuell (noch) nicht für alle Reisenden ideal.
Wer hauptsächlich kurze Touren unternimmt oder seinen Camper auch im Alltag nutzt, kann bereits heute profitieren.
Für alle anderen bleibt der klassische Diesel oder künftig ein Hybrid vorerst die praktikablere Wahl.

FAQ zum Thema Elektrocamper

Sind Elektrocamper in der Schweiz alltagstauglich?

Ja, für viele Anwendungen schon. Wer seinen Camper auch im Alltag nutzt oder vor allem kurze Strecken fährt, profitiert vom leisen Fahrverhalten und den geringeren Betriebskosten eines Elektrofahrzeugs. Für lange Reisen oder wildes Campen in abgelegenen Regionen sind klassische oder hybride Modelle aktuell aber noch praktischer.

Wie weit kommt man mit einem Elektrocamper?

Die Reichweite liegt – je nach Modell und Fahrweise – derzeit zwischen 250 und 350 Kilometern. Faktoren wie Beladung, Geschwindigkeit und Temperatur beeinflussen den Verbrauch stark. Für Wochenendtrips oder Ferien in der Schweiz ist das meist ausreichend. Für längere Touren ins Ausland kann die Ladeplanung jedoch zur Herausforderung werden

Lohnt sich ein Hybrid-Camper als Alternative?

Absolut. Ein Hybrid bietet den besten Kompromiss aus Alltagstauglichkeit und Reichweite.
Der Plug-in-Hybrid kann kurze Strecken elektrisch fahren und wechselt bei längeren Reisen automatisch auf den Verbrennungsmotor. Damit ist man nachhaltiger unterwegs – ohne Lade-Stress auf Reisen.

Du möchtest mit uns die verschiedenen Varianten anschauen und wissen welche unserer Ausbauten künftig auch für Elektro- oder Hybrid-Modelle erhältlich sind?
Kontaktiere uns jetzt für eine persönliche Beratung.

Minicamper oder Camper Van – warum kleine Camper nicht immer die beste Wahl sind

Kleine Camper liegen im Trend. Sie sind kompakt, flexibel und versprechen maximale Freiheit mit minimalem Aufwand. Doch wer schon einmal länger unterwegs war, weiss: Irgendwann wünscht man sich ein bisschen mehr Platz, mehr Komfort – und weniger Improvisation.

Genau hier zeigt sich, warum ein Camper Van auf Basis eines VW oder Ford oft die bessere Wahl ist.

Was genau ist ein Minicamper

Ein Minicamper – oder „kleiner Camper“ – ist meist ein kompakter Van oder Kombi, der mit einem einfachen Schlaf- oder Küchenmodul ausgestattet wird. Typische Fahrzeuge sind zum Beispiel VW Caddy, Citroën Berlingo oder Renault Kangoo.
Sie bieten Platz zum Schlafen, manchmal eine kleine Heckküche und lassen sich gut im Alltag fahren.

Kurz gesagt: Ein Minicamper ist die minimalistische Version des Vanlife – ideal für kurze Wochenendtrips oder spontane Nächte in der Natur.

Die Vorteile – und Grenzen – von kleinen Campern

Ein kleiner Camper überzeugt auf den ersten Blick:

  • einfaches Handling
  • passt in fast jede Parklücke
  • alltagstauglich

Doch diese Kompaktheit bringt auch Einschränkungen mit sich:

  • kein Platz zum Sitzen bei Regen oder Kälte
  • begrenzter Stauraum
  • eingeschränkter Komfort beim Kochen oder Schlafen

Gerade wer längere Reisen plant oder auch mal bei schlechtem Wetter unterwegs ist, merkt schnell: Das minimalistische Konzept hat seine Grenzen.

Warum ein Camper Van die bessere Lösung sein kann

Ein moderner Camper Van wie der VW T6 oder der Ford Tourneo Custom ist kaum grösser als ein Minicamper – aber in puncto Komfort, Raumgefühl und Funktionalität liegen Welten dazwischen.

Bei Two Stories bauen wir kompakte Camper Vans, die sich im Alltag genauso leicht fahren lassen wie ein kleines Auto, aber unterwegs das volle Campinggefühl bieten.

Deine Vorteile auf einen Blick:

  • Mehr Raum, ohne grösser zu wirken – aufrecht sitzen, schlafen, kochen und dich bewegen
  • Modularer Ausbau – Alltag und Ferienfahrzeug in einem
  • Nachhaltige Materialien und durchdachtes Design – Qualität, die du spürst
  • Auf Wunsch mit Aufstelldach oder Standheizung – ideal für jede Jahreszeit

Mit unseren Ausbaukonzepten bekommst du einen Camper, der zu deinem Lebensstil passt – ganz ohne Kompromisse zwischen Grösse, Komfort und Flexibilität.

Fazit: Minicamper oder Camper Van – was passt wirklich zu dir?

Ein Minicamper ist ein schöner Einstieg in die Welt des mobilen Reisens. Er steht für Freiheit, Leichtigkeit und Spontaneität.

Wenn du jedoch öfter unterwegs bist, etwas mehr Platz zum Wohlfühlen suchst oder Wert auf Komfort legst, dann ist ein Camper Van die langfristig passendere Lösung.
Er bleibt handlich im Alltag, bietet dir aber mehr Raum, Flexibilität und Wohngefühl auf Reisen.

👉 Entdecke unsere kompakten Camper Vans und finde heraus, wie sich Alltag und Abenteuer perfekt verbinden lassen.

Camper Ausbau Ideen – durchdachte Raumkonzepte für Vanlife mit Stil

Wer schon einmal in einem Camper unterwegs war, weiss: Jeder Zentimeter zählt.
Ein guter Ausbau entscheidet, ob du dich auf Reisen frei fühlst oder ständig nach Kompromissen suchst.
Darum setzen wir bei Two Stories auf bewährte Ausbaukonzepte unseres Partners VANING aus Hamburg – kombiniert mit Schweizer Qualitätsanspruch, präziser Montage und viel Liebe zum Detail.

Von der Idee zum Raumgefühl

Unsere Camper Ausbauten sind keine Sammlung einzelner Module – sondern in sich geschlossene Konzepte, entwickelt von VANING und bei uns in der Schweiz umgesetzt.
Vom cleveren Stauraum über eine grosszügige Küche bis hin zu einer gemütlichen Schlaflösung – jedes Detail ist so geplant, dass es im Alltag wie auf Reisen funktioniert.

Ein Camper Ausbau von Two Stories steht für:

  • funktionales Design mit klarer Linie,
  • hochwertige Materialien und saubere Verarbeitung,
  • durchdachte Abläufe, die den Unterschied machen.

Cleveres Stauraumkonzept – mehr Platz als man denkt

Einer der wichtigsten Punkte im Camper Ausbau ist Stauraum.
Die VANING Konzepte nutzen den Platz optimal: Schubladen, Auszüge und Klappen sind so konstruiert, dass du alles mit einem Handgriff erreichst – egal ob du gerade kochst, schläfst oder dich umziehst.

Kein loses Gepäck, kein ständiges Umpacken – einfach Ordnung, die bleibt.

Küche mit Komfort – innen und aussen geniessen

Kochen gehört für viele zum Camper-Gefühl einfach dazu. Deshalb sind die Küchen unserer Ausbaukonzepte kompakt, aber vollwertig gestaltet.
Im Allrounder 2.0 zum Beispiel gibt es eine Kombination aus Innen- und Aussenküche mit Induktionskochfeld, Spüle und Auszügen – so kannst du bei Sonne draussen kochen oder bei Regen bequem im Van bleiben.

Nachhaltig gefertigte Oberflächen, Soft-Close-Auszüge und robuste Materialien sorgen dafür, dass die Küche auch nach Jahren noch Freude macht.

Schlafen mit System – entspannen statt improvisieren

Die Bettlösungen in unseren VANING Ausbauten sind so gebaut, dass sie tagsüber Platz schaffen und nachts für echten Schlafkomfort sorgen.
Die Auszüge lassen sich im Handumdrehen erweitern, darunter verbirgt sich zusätzlicher Stauraum für Gepäck oder Ausrüstung.
Ob 2 Personen im Allrounder 2.0 oder bis zu 4 Personen im Klassiker 2.0 – Schlafkomfort ist bei uns kein Zufall, sondern durchdachtes Design.

Licht, Strom und Atmosphäre

Licht ist mehr als Funktion – es schafft Stimmung.
Unsere Ausbauten kombinieren praktische Beleuchtung mit warmem Ambiente, sodass dein Camper auch abends gemütlich bleibt.
Zusätzlich sorgen 230 V- und USB-Anschlüsse, dimmbare LEDs und moderne Stromsysteme dafür, dass du unabhängig bleibst – auf jedem Stellplatz und in jeder Jahreszeit.

Nachhaltigkeit und Qualität – weil es zählt, was bleibt

Die Möbelkonzepte von VANING werden mit viel Sorgfalt und Erfahrung gefertigt.
Wir ergänzen sie mit unserer Schweizer Präzision, geprüften Materialien und Montage durch unser Werkstattteam bei Zürich.
Denn Nachhaltigkeit bedeutet für uns: Qualität, die bleibt – und Freude an jedem Detail.

Fazit: Ideen, die schon perfekt umgesetzt sind

Camper Ausbau Ideen sind inspirierend – aber noch besser, wenn sie schon professionell umgesetzt sind.
Unsere Konzepte zeigen, dass Design und Funktion Hand in Hand gehen können, ohne dass du selbst planen oder bauen musst.

Wenn du auf der Suche nach einem Camper bist, der deine Ideen bereits lebt, dann entdecke unsere Ausbaukonzepte.

Mentale Gesundheit stärken: Warum Campen so gut tut

Heute wird es persönlich. Lange habe ich überlegt, ob ich diesen Blogpost schreiben und öffentlich machen soll. Doch am Ende habe ich mich dafür entschieden. Warum? Weil mir Authentizität und Ehrlichkeit wichtig sind. Und weil ich glaube, dass meine Geschichte vielleicht jemanden inspiriert oder ermutigt, sich selbst mehr Raum zu geben.

Meine Geschichte

Während meiner Weltreise 2015 erreichte mich eine Nachricht, die mein Leben von einem Moment auf den anderen veränderte: Mein Vater war plötzlich und viel zu früh verstorben. Wir waren gerade in Neuseeland, tausende Kilometer entfernt von meiner Familie. Ich hatte eine enge Beziehung zu meinem Vater, und sein Verlust war ein Schock, der mein gesamtes Weltbild ins Wanken brachte.

Vor diesem Verlust hatte ich nie bewusst mit mentalen Herausforderungen zu kämpfen und mentale Gesundheit war für mich ein Fremdwort. Doch seither muss ich gut auf mich achten. Ich merke schnell, wenn mich Dinge überfordern oder wenn ich nicht genug Raum für mich habe. Der Alltag, Verpflichtungen, Erwartungen – all das kann manchmal zu viel werden.

Und dann kam das Campen…

Schon wenige Monate nach dem Tod meines Vaters spürte ich ein starkes Bedürfnis nach Freiheit, Natur und Einfachheit. Ich wollte spontan sein, losziehen können, ohne grosse Pläne oder Einschränkungen. Also entschieden wir uns, unseren ersten VW Bus zu kaufen und selbst auszubauen. Bereits die ersten Touren zeigten mir, dass das genau das Richtige für mich war.

Die Möglichkeit, jederzeit raus in die Natur zu fahren, den Kopf frei zu bekommen und einfach nur zu sein, war ein Geschenk. Im Camper gibt es kein Müssen, nur ein Dürfen. Kein Druck, keine Erwartungen, nur die Freiheit, im Moment zu leben.

Und heute?

Heute ist unser Camper viel mehr als nur ein Fortbewegungsmittel oder ein Hobby – er ist mein Rückzugsort. Wann immer ich mich eingeengt fühle oder eine depressive Verstimmung spüre, weiss ich: Ich brauche eine Auszeit. Ich packe meine Sachen, steige in den Camper und fahre los. Schon während der Fahrt spüre ich, wie sich mein Inneres beruhigt. Und wenn ich dann nach einer langen Wanderung vor dem Camper stehe, tief einatme und die frische Luft geniesse, wird mir immer wieder bewusst: Ich könnte nicht mehr ohne.

Fazit

Für meine mentale Gesundheit ist das Campen ein echter Rettungsanker. Die Freiheit, die Einfachheit und die Nähe zur Natur helfen mir, mich wieder zu spüren und das Leben bewusster wahrzunehmen. Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch oder suchst nach einem Weg, mehr Ruhe und Klarheit in dein Leben zu bringen? Wenn ja, kann ich dir nur empfehlen, es selbst auszuprobieren.

Und falls du auf der Suche nach der perfekten Camper-Lösung für dich bist: Wir helfen dir gerne, deinen eigenen Weg in die Freiheit zu finden. 💛

Nicole, Co-Founder von Two Stories

Wintercamping – ein Erfahrungsbericht

Obwohl wir bekanntermassen seit Jahren eine begeisterte Camperfamilie sind, haben wir uns bisher nicht ans Wintercamping gewagt. Zu kalt, zu viel Gepäck mit kleinem Kind – die Liste der vermeintlichen Hindernisse war lang.

Doch vor ein paar Wochen war es soweit. Nach den Familientreffen und unter einer grauen Nebeldecke im Mittelland kam der Wunsch auf, dem tristen Wetter zu entfliehen. Unsere erste Idee war, Richtung Süden zu fahren – vielleicht Toskana, Frankreich oder Kroatien. Aber Wintercamping? Das kam eigentlich nicht infrage.

Doch dann sahen wir auf Social Media all die sonnigen, schneebedeckten Berglandschaften. Warum also nicht doch in die Berge? Irgendwohin, wo es ruhig und beschaulich ist, ohne grossen Trubel und volle Skipisten.

Unsere Wahl: Das Diemtigtal im Berner Oberland

Für vier Tage zog es uns ins Diemtigtal. Eine Gegend, die wir schon aus Sommerurlauben kannten – ruhig, urchig und fernab von Massentourismus. Perfekt für unsere Tochter, um Skifahren zu lernen, und ideal für uns, um das Wintercamping auszuprobieren.

Und unser Fazit? Es war toll! Klar, der erste Tag war etwas holprig. Wintercamping bringt neue Herausforderungen mit sich: Dinge, die wir nicht bedacht hatten, vergessene Ausrüstung und von anderen Dingen viel zu viel im Gepäck. Doch all das war Teil des Abenteuers. Die Freiheit und Spontanität, die wir am Campen so lieben, waren auch im Winter spürbar. Es war definitiv nicht unser letztes Wintercamping-Abenteuer.


Unsere Tipps für dein Wintercamping-Abenteuer

1. Die richtige Heizung
Eine gute Heizung sorgt nicht nur für Komfort, sondern schützt auch die Wasserleitungen und den Camper vor Frost.

2. Isolation ist das A und O
Thermomatten für die Fenster und Teppiche für den Boden sind unverzichtbar, um die Wärme im Camper zu halten.

3. Wintertaugliche Campingplätze wählen
Viele Plätze bieten im Winter spezielle Services wie beheizte Skiräume oder Skibus-Transfers. Eine gute Vorbereitung lohnt sich!

Mit der richtigen Ausrüstung und Planung wird Wintercamping zu einem unvergesslichen Erlebnis. Geniesse die Ruhe der Natur, verschneite Landschaften und gemütliche Stunden im warmen Camper. Dank moderner Heiz- und Isolationssysteme ist die Kälte kein Hindernis mehr.

Wenn du deinen Camper für den Winter optimieren möchtest, stehen wir dir gerne zur Seite. Ob Isolierung, Heizsysteme oder individuelle Anpassungen – gemeinsam sorgen wir dafür, dass du bestens für Minusgrade gerüstet bist. Lass uns deinen Camper winterfest machen und dein nächstes Abenteuer planen!

Bereit für dein eigenes Wintercamping-Erlebnis? Packen wir es an!

Two Stories Camper Vaning

Campen mit Kindern: aus eigener Erfahrung

Ferien mit Kindern sind eine besondere Zeit – aber auch eine, die schnell stressig werden kann. Zwischen Kofferpacken, Kinderprogramm und dem ständigen Versuch, allen Bedürfnissen gerecht zu werden, bleibt die Erholung oft auf der Strecke. Dabei gibt es eine viel entspanntere Möglichkeit, Ferien zu machen: Campen mit Kindern. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass Reisen im Camper eine echte Erleichterung ist – nicht zuletzt, weil wir selbst mit unserer 7-jährigen Tochter unterwegs sind und genau wissen, worauf es ankommt.

1. Freiheit und Flexibilität: Dein Urlaub, dein Tempo

Im Hotel bist du an feste Zeiten gebunden: Frühstück bis 10 Uhr, Abendessen zu bestimmten Uhrzeiten, Check-out am Vormittag. Beim Campen entscheidest du selbst:

  • Du kannst spontan entscheiden, ob du noch einen Tag an einem schönen Ort bleibst oder weiterziehst.
  • Kein fester Zeitplan – du bestimmst, wann der Tag beginnt und endet.
  • Egal, ob du neue Ziele entdecken oder einfach mal nichts tun willst – der Camper passt sich deinen Bedürfnissen an.

2. Packstress? Nicht mit einem Camper

Das ewige Kofferpacken und die Sorge, etwas Wichtiges zu vergessen, können einem die Vorfreude auf den Urlaub nehmen. Mit einem Camper wird das Packen viel entspannter:

  • Alles, was du brauchst – von Kleidung über Spielzeug bis hin zu Snacks – ist immer dabei.
  • Deine Kinder fühlen sich wohl, weil ihre Lieblingssachen immer griffbereit sind.
  • Und das Beste: Du musst nicht bei jedem Ortswechsel neu packen. Einfach starten und losfahren!

3. Natur statt Hotelzimmer: Freiheit für dein Kind

Kinder lieben es, draussen zu sein – und beim Campen ist die Natur dein ständiger Begleiter:

  • Auf Campingplätzen oder in der freien Natur können Kinder herumtoben, entdecken und frei spielen, ohne dass du dir Sorgen machen musst, andere Gäste zu stören.
  • Statt enger Hotelzimmer gibt es unendliche Weiten zum Spielen, Erkunden und Träumen.
  • Du kannst entspannt zuschauen, wie dein Kind in der Natur aufblüht, während du selbst die Ruhe geniesst.

4. Essen ohne Hektik: Ganz nach deinem Geschmack

Hotels bieten zwar oft Buffets oder Menüs, aber die sind nicht immer auf Kinder ausgerichtet – und sie kommen oft mit festgelegten Zeiten. Im Camper hast du die volle Kontrolle:

  • Du kannst jederzeit kochen, was dein Kind am liebsten isst, und dir den Stress sparen, ein passendes Restaurant zu suchen.
  • Wenn die Kleinen hungrig sind, gibt es direkt etwas zu essen – egal, wo ihr gerade seid.
  • Ob spontane Picknicks oder gemütliche Mahlzeiten am Campingplatz: Beim Campen gestaltest du das Essen so, wie es für dich und deine Familie passt.

5. Gemeinsame Abenteuer schaffen Erinnerungen fürs Leben

Ausflüge im Camper bedeuten gemeinsame Erlebnisse – und genau das macht Familienferien besonders:

  • Zusammen am Lagerfeuer sitzen, Geschichten erzählen und Sterne beobachten.
  • Gemeinsam neue Orte entdecken und die Welt mit Kinderaugen sehen.
  • Unsere Tochter liebt es, ihre Abenteuer auf Campingplätzen oder in der Natur zu erleben – und wir geniessen die Zeit, die wir als Familie verbringen.

Fazit: Campen mit Kindern macht Urlaub entspannter

Als Familie wissen wir aus eigener Erfahrung, wie stressig Ferien manchmal sein können – aber auch, wie befreiend es ist, mit einem Camper unterwegs zu sein. Du kannst deinen Urlaub komplett nach deinen Wünschen gestalten, flexibel bleiben und dabei unvergessliche Momente mit deinen Kindern schaffen. Egal, ob du einen Roadtrip planst oder einfach mal länger an einem schönen Ort bleibst: Campen mit Kindern ist die ideale Kombination aus Freiheit, Abenteuer und Entspannung.

Du träumst von einem Camper, der perfekt auf die Bedürfnisse deiner Familie abgestimmt ist? Wir helfen dir, diesen Traum zu verwirklichen! Mit unserer Erfahrung – als Camper-Ausbau-Profis und als Eltern – wissen wir, worauf es ankommt. Lass uns deinen Familiencamper bauen und deinen Urlaub stressfrei machen.

Campen mit Hund

Warum ein Camper die ideale Reiseform für dich und deinen Vierbeiner ist

Das Leben mit einem Hund ist voller Abenteuer – warum also nicht gemeinsam neue Orte entdecken? Campen mit Hund ist die perfekte Möglichkeit, Freiheit, Natur und Flexibilität zu geniessen. Mit einem Camper als treuem Begleiter wird der Traum vom stressfreien Reisen mit deinem Vierbeiner Wirklichkeit. Hier sind die wichtigsten Gründe, warum ein Camper die ideale Reiseform für Hundebesitzer ist.

Flexibilität: Reisen in deinem eigenen Tempo

Ein Camper gibt dir die Freiheit, deine Reise ganz nach den Bedürfnissen deines Hundes zu gestalten.

  • Individuelle Pausen: Ob für eine Gassirunde oder zum Wassertrinken – du bestimmst, wann und wo du anhältst.
  • Standorte wechseln: Wenn dein Hund sich in einer Gegend nicht wohlfühlt, kannst du einfach weiterfahren.
  • Kein Zeitdruck: Anders als bei Hotels oder Ferienwohnungen gibt es keine festen Check-in-Zeiten.

Komfort: Zuhause auf vier Rädern

Hunde sind Gewohnheitstiere – ein Camper bietet deinem Vierbeiner unterwegs die Vertrautheit eines mobilen Zuhauses.

  • Eigener Rückzugsort: Dein Hund hat im Camper seinen festen Platz, z. B. eine kuschelige Ecke mit Decke und Lieblingsspielzeug.
  • Wetterunabhängig: Egal, ob Regen oder Sonne – im Camper bleibt dein Hund geschützt und entspannt.
  • Sicherheit unterwegs: Kein mühsames Ein- und Auspacken – im Camper hat dein Hund immer alles bei sich.

Natur pur: Ideales Umfeld für Hunde

Beim Campen hast du direkten Zugang zur Natur – das Paradies für deinen Hund!

  • Gassi-Routen: Vom Waldweg bis zum Strand – viele Campingplätze liegen in unmittelbarer Nähe zu hundefreundlichen Spazierwegen.
  • Abenteuer erleben: Hunde lieben es, neue Gerüche zu entdecken, zu schnüffeln und frei zu laufen.
  • Soziale Kontakte: Auf Campingplätzen treffen Hunde oft Artgenossen – perfekt zum Spielen und Toben.

Günstiger und einfacher als Alternativen

Mit einem Camper sparst du dir viele Herausforderungen, die andere Reiseformen mit Hund mit sich bringen:

  • Kein Stress in Hotels: Viele Hotels akzeptieren keine Hunde, und wenn doch, fallen oft hohe Gebühren an.
  • Keine Sorge um Transporte: Im Camper ist dein Hund sicher und bequem untergebracht – keine komplizierten Regelungen wie bei Bahn- oder Flugreisen.
  • Campingplätze sind hundefreundlich: Viele Plätze heissen Hunde willkommen und bieten sogar spezielle Bereiche oder Services für sie an.

Fazit: Mit dem Camper unterwegs – Freiheit für dich und deinen Hund

Campen mit Hund ist mehr als nur eine Reiseform – es ist eine Lebensart, die euch beiden Freiheit und unvergessliche Erlebnisse bietet. Ein Camper ist die ideale Lösung, um flexibel, komfortabel und stressfrei mit deinem Vierbeiner unterwegs zu sein.

Egal, ob du ans Meer, in die Berge oder einfach ins Grüne möchtest – dein Hund wird es lieben, an deiner Seite neue Abenteuer zu erleben. Worauf wartest du noch? Steig ein, und lass dein mobiles Zuhause zum Startpunkt eurer nächsten Reise werden!

Jetzt entdecken: Schau dir unsere Campermodelle an und lasse dich von uns beraten.
Wir bei Two Stories sind absolute Hundefans und bringen auch eigene Erfahrung im Campen mit Hund mit.