Campingplätze voll? Unsere besten Tipps für spontane Camperferien im Sommer
Die Sommerferien stehen vor der Tür – und überall hört man dasselbe:
„Da ist sowieso alles ausgebucht.“
„Ohne Monate Planung findest du keinen Campingplatz mehr.“
„In der Hochsaison spontan los? Viel Glück.“
Ganz ehrlich?
Wir erleben das oft anders.
Natürlich ist in den Sommerferien mehr los. Aber gerade mit einem kompakten Camper ist oft viel mehr möglich, als viele denken.
Vielleicht liegt das daran, dass wir unterwegs weniger klassische Camper als vielmehr Reisende sind.
Wir lieben genau dieses Gefühl, morgens noch nicht ganz genau zu wissen, wo wir am Abend stehen werden.
Nicht, weil Chaos toll ist. Sondern weil genau dort oft die schönsten Erinnerungen entstehen.
Ein spontaner Halt am Meer. Eine kleine Gelateria irgendwo im Dorf. Ein Campingplatz, den man nie geplant hatte – und der sich plötzlich als Volltreffer herausstellt.
Gerade vor den Sommerferien möchten wir deshalb unsere wichtigsten Learnings teilen.
1. Denkt in Regionen statt in Campingplätzen
Unser wichtigster Tipp:
Versteift euch nicht auf den einen perfekten Campingplatz.
Gerade in der Hochsaison macht euch das oft unnötig unflexibel.
Wir planen eher so:
Nicht:
„Wir müssen genau auf diesen Platz.“
Sondern:
„Wir möchten Richtung Tessin.“
Oder:
„Wir möchten ans Meer in Kroatien.“
So bleiben plötzlich ganz viele Möglichkeiten offen.
2. Ein kompakter Camper macht spontanes Reisen einfacher
Ein kleiner Camper hat für spontane Reisen einen riesigen Vorteil:
Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, könnt ihr einfach weiterziehen.
Genau das haben wir an Pfingsten erlebt.
Unser erster Campingplatz im Tessin war eigentlich völlig okay. Nicht schlecht, nicht überfüllt – aber der Vibe hat für uns einfach nicht gepasst.
Und genau da lieben wir die Freiheit eines kompakten Campers.
Statt zu bleiben, haben wir spontan nochmals gesucht – und tatsächlich kurzfristig noch einen anderen Platz gefunden.
Am Ende war genau das die richtige Entscheidung.
Manchmal darf man einfach auf sein Gefühl hören.
3. Nicht immer die bekanntesten Plätze wählen
Unsere schönsten Erinnerungen sind selten auf den grossen, bekannten Campingplätzen entstanden.
Ein gutes Beispiel: unsere Kroatien Reise letzten Sommer.
Viele fahren auf die bekannten Inseln oder grossen Ferienanlagen.
Wir haben stattdessen spontan kleinere Campingplätze direkt am Meer auf dem Festland entdeckt.
Klein. Persönlich. Direkt am Wasser.
Und ehrlich? Genau dort hatten wir die schönsten Momente.
Manchmal lohnt es sich, bewusst etwas abseits der offensichtlichen Orte zu schauen.
4. Die schönsten Erlebnisse passieren oft unterwegs
Für uns ist der Campingplatz selten das eigentliche Ziel.
Der Camper ist eher unsere Basis für Erlebnisse.
Ein spontaner Kaffee mit Aussicht. Eine kleine Strandbar. Ein Dorf, das man eigentlich nur kurz anschauen wollte. Ein Spielplatz, den man zufällig entdeckt.
Die besten Erinnerungen entstehen oft zwischen zwei Destinationen.
Nicht dort, wo alles perfekt geplant war.
5. Nicht immer auf die Horrormeldungen hören
Vor Feiertagen und Sommerferien hört man gefühlt nur:
Stau. Chaos. Voll.
Und ja – natürlich hat es Verkehr.
Aber ehrlich gesagt: Unsere Erfahrung ist oft deutlich entspannter als die Schlagzeilen.
Was uns hilft:
- bewusst früh oder später losfahren
- klassische Hauptreisezeiten meiden
- alternative Routen prüfen
- flexibel bleiben
Gerade abseits der Hauptachsen entdeckt man oft sogar die schöneren Orte.
6. Diese Apps helfen uns unterwegs
Wir planen heute deutlich spontaner als früher.
Unsere kleinen Helfer:
Google Maps
Für spontane Restaurants, Zwischenstopps, Sehenswürdigkeiten oder Campingplätze.
Park4Night
Mega praktisch, um kleinere Plätze oder spontane Möglichkeiten zu entdecken.
ChatGPT
Zum Beispiel für Fragen wie:
„Schöne familienfreundliche Campingplätze in Kroatien“
„Geheimtipps unterwegs Richtung Tessin“
„Schöne Zwischenstopps auf dieser Route“
Gerade spontan unterwegs ist das oft überraschend hilfreich.
7. Nicht Perfektion suchen – sondern Erlebnisse
Ein grosses Learning von uns:
Nicht jeder Platz muss perfekt sein.
Manchmal reicht:
- eine schöne Aussicht
- eine gute Pizza um die Ecke
- das Meer direkt vor der Tür
- nette Menschen
- ein Ort, der sich einfach richtig anfühlt
Die schönsten Erinnerungen entstehen selten dort, wo alles perfekt geplant war.
Unser wichtigster Tipp für die Sommerferien?
Einfach losfahren.
Natürlich hilft eine grobe Idee.
Aber manchmal lohnt es sich, nicht alles bis ins kleinste Detail zu planen.
Denn vielleicht entdeckt ihr genau unterwegs den Ort, den ihr nie gesucht – aber sofort geliebt habt.
Und vielleicht merkt ihr dann dasselbe wie wir:
Mit einem kompakten Camper wird man manchmal weniger Camper – und viel mehr Reisender.
FAQ: Spontan campen im Sommer
Kann man in den Sommerferien spontan campen?
Ja – unsere Erfahrung zeigt: Gerade mit einem kompakten Camper ist oft mehr möglich als gedacht. Wer flexibel bleibt, findet häufig auch kurzfristig schöne Plätze.
Wie findet man spontan Campingplätze?
Wir nutzen vor allem Google Maps, Park4Night und teilweise ChatGPT für Ideen unterwegs.
Funktioniert spontanes Campen auch in Kroatien?
Unsere Erfahrung: Ja. Gerade kleinere Campingplätze auf dem Festland haben uns oft positiv überrascht.
Ist ein kleiner Camper besser für spontane Reisen?
Aus unserer Sicht: Ja. Ein kompakter Camper macht spontanes Reisen einfacher, weil man flexibel bleibt und spontan weiterziehen kann.


















